Menu

Nationalpark Kurische Nehrung in Kaliningrader Gebiet

Entfernung vom Hotel: 30 km
Mit dem Auto - 30 Minuten

Mit Blick auf den Sonnenuntergang von der Kurischen NehrungDer Nordwestliche Teil von Russland birgt viele Naturschönheiten, von deren Existenz viele unserer Mitbürger nicht einmal wissen. Einer dieser schönsten Orte, die sich zwischen dem Kaliningrader Gebiet und Klaipeda befindet, das als Teil Litauens ist, ist die Kurische Nehrung.

Es ist ein schmaler Sandstreifen, der ein einzigartiges Naturschutzgebiet ist, mit dem Status des Nationalparks unter dem Schutz der UNESCO. Die Besonderheit der Nehrung besteht darin, dass hier auf diesem Territorium gleich mehrere Natürliche Welten sind, wodurch sie oft als «Museum der Klimazonen» genannt wird.

Sandwüsten, aus Dünen bestehend, aus alten Zeiten von dem Menschen befestigt, wechseln sich allmählich mit Birkenwäldern, und dann mit urigen Bäumen, deren Stämme sich winden wie in einem Tanz. Diese Natürliche Vielfalt konzentriert sich auf einem schmalen Landstreifen, die maximale Breite davon beträgt nicht mehr als 3,8 km, und die minimale erreicht bloß bis zu 400 Meter.

Natürlich ist dieses einzigartige Ökosystem sehr fragil und besitzt es Schutzstatus des Nationalparks. Zur gleichen Zeit gibt es darauf ein paar kleine Siedlungen. Vielleicht ist die Kurische Nehrung einer der attraktivsten Orte für diejenigen, die sich für die Natur von Kaliningrader Gebiet interessieren — von dem ehemaligen Ostpreußen. Diejenigen, die mindestens einmal unsere Region besucht haben, müssen unbedingt diesen Nationalpark besuchen, in den man immer wieder zurückkehren will. Einzigartige Sonnenuntergänge, natürliche Vielfalt, frische Luft von der Ostsee — alles das wird niemanden gleichgültig lassen!

Sehenswürdigkeiten der Kurischen Nehrung

Besucherzentrum «Museumskomplex»

Optimale Variante der Forschung der Kurischen Nehrung — die Überwindung des gesamten Territoriums ab Kontrollpunkt. Wenn Sie in den Nationalpark geraten, bemerken Sie bereits bei 14 Kilometer den Museumskomplex, nach dessen Besuch Sie die Allgemeinvorstellung über die Besonderheiten dieses Ortes, seine reiche Geschichte und Bräuche bekommen können. Es wird Ihre Aufmerksamkeit auf ein Arboretum gelenkt, einen kleinen Zoo, und es gibt die Möglichkeit, einen Übersichtsausflug mit dem Motorboot zu unternehmen, das in der Nähe vor Anker liegt.

See «Lebed» (Schwan)

Einer der beliebtesten Wanderwege für Touristen, die auf der Kurischen Nehrung sind, ist See Lebed. Er befindet sich nicht weit von der litauischen Grenze ist es ein Lebensraum für verschiedene Wasservögel. Neben Schwänen kann man hier Stoßenten, Wildenten und Reiher beobachten. Die Bekanntschaft mit den gefiederten Bewohnern des Nationalparks kann man in der Vogelwarte fortsetzen, die seit mehr als einem Jahrhundert funktioniert.

Vogelwarte

VogelwarteDie Station «Fringilla» erschien im Jahr 1901 und wurde von Professor Thienemann gerade auf der Kurischen Nehrung gegründet, weil dadurch eine große Zugvogelroute verläuft. Die Distanz verbindet die baltischen Staaten, Finnland und Karelien mit Afrika und Südeuropa und bietet höchste Dichte des Migrationsstroms der Vögel im Frühjahr und Herbst.

Die Vogelwarte wurde in der sowjetischen Zeit nicht vernachlässigt — bereits im Jahr 1957 hat die Akademie der Wissenschaften die Warte wieder aufgenommen und seitdem werden hier Untersuchungen durchgeführt und Führungen für Touristen unternommen. Professionelle Ornithologen zeigen und erzählen Ihnen, wie eine der ältesten Stationen im Ostseegebiet funktioniert.

Höhe von Müller

Höhe von MüllerSanddünen sind nicht nur schöne, sondern auch sehr gefährliche Naturerscheinung, die ohne richtige Pflege und Sorgfalt seitens des Menschen zu tragischen Folgen führen kann. Bei 32 Kilometer des Naturschutzgebietes befindet sich einer der «widerspenstigen» Dünen, deren Einfluss auf den Wald und die Siedlungen erst am Ende des 19. Jahrhunderts gestoppt werden konnte. In vielerlei Hinsicht trug dazu die Arbeit bei, die viele Jahre Förster Peter Erasmus Müller führte. Im Nachgang wurde die Höhe zu seinen Ehren genannt.

Hier können Sie einen spektakulären Blick von der Aussichtsplattform genießen, die zwischen Wald und Sand liegt. In der Nähe ist ein Feuerturm, dessen Alter mehr als zweihundert Jahre ist, und daher lässt sein Zustand viel zu wünschen übrig. Es ist besser, ihn von seiten zu beobachten, um unbeabsichtigte Folgen zu vermeiden.

«Tanzender Wald»

«Tanzender Wald»Vielleicht ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Kurischen Nehrung der Wald, der in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gepflanzt wurde, und seitdem hat der sehr phantasievoll windende Formen angenommen. Diese Biegungen erinnern wirklich an Menschen, im Tanz eingefroren — davon stammt der Name des Waldes, der sich bei 37 Kilometer des Nationalparks befindet.

Das Interessanteste ist, dass nicht der gesamte Kiefernwald auf der Nehrung in einer so ungewöhnlichen Form ist und es gibt eine ganz klar unterscheidbare Grenze zwischen der normalen und der Wickelform der Bäume. Das Grundstück des «tanzenden» Massivs ist schon seit langem ein Thema der Forschung von Biologen, aber es ist noch nicht gelungen, sicher die Gründe des beschriebenen Phänomens herauszufinden. Es gibt eine Theorie, dass der Grund in den spezifischen natürlichen Bedingungen der Kurischen Nehrung zu suchen ist, die solche genetische Veränderungen bei einer einzigen Ecke der Flora verursacht hat. Es ist auch möglich, dass es Auswirkungen von einigen Viren oder Insekten seien.

Allerdings betrachten die Einheimischen die Anomalie als eine mystische Erscheinung und beziehen sich auf den «tanzenden Wald» mit Furcht und Zittern, in Anspielung auf die kosmische Energie dieses Ortes. So oder so, aber dieses Rätsel ist noch nicht gelöst, was immer hierher die Liebhaber der Geheimnisse der Natur von Jahr zu Jahr anzieht.

Düne Efa

Düne EfaBeim Erreichen vom 42- Kilometer der Kurischen Nehrung vergessen Sie nicht das sandige Gelände zu sehen, das zu Ehren von Franz Efa genannt ist, der in der Zeit des ehemaligen Ostpreußens Düneninspektor war. Eine solche Position in unserer Zeit kann verwirrend sein, aber für die Bewohner der des Naturschutzgebietes in jenen Jahren spielte der Mann, der sie innehatte, eine große Rolle. Ohne die richtige Kontrolle über das Verhalten der Dünen konnten die Siedlungen mit Sand überschüttet werden, was im Laufe der Geschichte der Nehrung mehrmals passierte.

Von der Höhe aus, die zu Ehren vom Inspektor für seine große Verdienste in der Arbeit genannt war, bietet sich ein atemberaubender Blick auf alle «Welten» der Kurischen Nehrung. Auf der Bildfläche erscheinen die Dünen, die durch Vegetation, Strände, Birken- und Kiefernwälder befestigt sind, sowie eine einzigartige Aussicht auf die Ostsee.

Geschichte der Kurischen Nehrung

Mit Blick auf den goldenen Sand will man darauf barfuß laufen, aber in den spezifischen Bedingungen der Kurischen Nehrung ist es streng verboten. Ein Fehltritt kann das fragile Ökosystem dieser einzigartigen Ecke der Natur stören, wovon den Einheimischen seit langem bekannt ist. Deshalb kann man sich über den Sand nur auf speziell gezimmerten Steigen bewegen, die mit Hilfe von Freiwilligen, Enthusiasten und Parkpersonal gemacht waren.

Dieser Landstreifen wurde durch die natürliche Anschwemmung gebildet, und es geschah vor relativ kurzer Zeit im historischen Paradigma. Der Name der Ortschaft verbindet man mit Kuren — ein heidnischer Stamm, der hier um das 9. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung siedelte. Man weiß über die besondere Beziehung zum Wald, die diese Menschen nährten — für sie galt er als heilig, um ihn herum tanzte man im Kreis und man betete Götter an. Die Unkenntnis darüber endete nicht gut für den Prager Missionar Wojciech Adalbert, derо in das verbotene Wäldchen trat und seinen Fauxpas mit dem Leben bezahlte.

Wikinger, die hier im 12. Jahrhundert ansiedelten, hatten keine besonderen Gefühle zu Flora und Fauna, aber die Wälder der Kurischen Nehrung überstanden diese Periode auch. Die wahre Gefahr für die hiesigen Kiefern und Birken entstand später — etwa seit dem 16. Jahrhundert, als auf diesem Land preußische Könige regierten. Sie jagten in den einst heiligen Wäldchen, dann begannen sie abzuholzen, ohne katastrophale Folgen vorzusehen. Sie ließen nicht lange auf sich warten: ohne Natürliche Hindernisse in Form von Vegetation begann der Sand den Angriff auf die Siedlungen anzusetzen.

Die Ergebnisse der barbarischen Abholzung führten zum Abzug der Bewohner dieser Orte und zum Beginn des jahrhundertealten Kampfs um die Erhaltung der Kurischen Nehrung. Seitdem pflanzt man hier Sträucher, das Verhalten der Dünen kontrollieren die Förster und Wissenschaftler, Landmesser überwachen sorgfältig, dass Sand nicht auftritt. Diese Arbeit wurde auch von den sowjetischen Experten fortgesetzt, die die Erhaltung der Nehrung nach dem Zweiten Weltkrieg begannen. Seit 2000 erhielt das Gebiet den Status der Weltkulturerbe, die von der UNESCO geschützt wird.

Wie kommt man zur Kurischen Nehrung von Kaliningrad

Kurische Nehrung ist eine DraufsichtHotel «Oberteich» und die Kurische Nehrung trennen nur 30 Kilometern, die man leicht überwinden kann. Dies kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen:

  • in diese Richtung verkehrt direkter Bus Kaliningrad-Klaipeda vom Juzhnyj Bahnhof, der Sie bis zu jedem Ort der Nehrung bringt, sei es die litauische oder die russische Seite. Sie können auch die Route vom regionalen Zentrum in Selenograd nehmen— eine der beiden Urlaubsstädte ist von föderaler Bedeutung, die unbedingt beim Besuch in die Region zu besichtigen ist. Nach der Besichtigung dieser schönen Küstenstadt können Sie bis zum Endbestimmungsort kommen, wenn Sie in den Bus bis zum Dorf Morskoje umsteigen;
  • der einfachste und schnellste Weg — die Bestellung vom Auto, was Sie zu jeder Zeit machen können, indem Sie sich an den Administrator des Hotels wenden. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde, und die Miete des Fahrzeuges wird zusätzlich bezahlt.

Es ist zu bemerken, dass der Eingang zur Kurischen Nehrung begrenzt ist und kostet 150 Rubel für eine Person und 300 Euro für die Fahrt mit dem Auto. Für Schüler und Rentner wird dieser Tarif 2-mal niedriger aufgrund einer Ermäßigung von 50%, und für Behinderte und Kinder bis zum Alter von 12 Jahren ist der Eintritt frei.

Für die vollständige Besichtigung aller Sehenswürdigkeiten von Kaliningrader Gebiet reichen ein-zwei Tage nicht. Verbringen Sie hier mindestens eine Woche, genießen Sie einen komfortablen und erschwinglichen Aufenthalt in der Hotelkette «Oberteich», die in einer der schönsten Gegenden des regionalen Zentrums liegt! Hier kann man den Charme des alten Königsbergs sehen. Die günstige Lage
des Hotels ermöglicht mühelos einen beliebigen Punkt der Region erreichen. «Oberteich» wartet auf Sie!